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Wie funktionieren flammenlose LED-Kerzen? Enthüllung der wichtigsten Arbeitsprinzipien.

Um zu verstehen, wie flammenlose LED-Kerzen funktionieren, kann man sie sich als ein kleines elektronisches System vorstellen, das als Kerze getarnt ist. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kerzen, die Licht durch chemische Verbrennung erzeugen, „täuschen“ diese Kerzen unsere Augen durch eine clevere Kombination aus Schaltkreisen und optischem Design.


⇨ Hier sind einige wichtige Aspekte der internen Funktionsweise dieser elektronischen Kerzen:

→ Stromquelle und Schaltung

Jede flammenlose LED-Kerze verfügt normalerweise über ein Batteriefach an der Basis. Wenn Sie den Schalter einschalten, aktiviert die Batterieleistung eine Miniatur-Steuerplatine im Inneren. Diese Leiterplatte fungiert als „Gehirn“ der Kerze und steuert, wann das Licht eingeschaltet wird und wie sich seine Helligkeit ändert.


→ LED-Lichtquelle

Die Kernlichtquelle dieses Kerzentyps ist eine Halbleiter-Leuchtdiode (allgemein als LED bekannt). Im Gegensatz zu herkömmlichen Glühbirnen strahlt diese LED ein warmes gelbes Licht aus, das einer echten Flamme ähnelt. Noch raffinierter ist, dass die Platine den Strom so steuert, dass er schwankt, wodurch das Licht zufällig flackert und gedimmt wird und so den visuellen Effekt einer Flamme simuliert, die im Wind flackert.


→ Realistisches „flackerndes“ mechanisches Design

Um flammenlose LED-Kerzen noch realistischer aussehen zu lassen, verfügen viele High-End-Modelle über eine mechanische Vorrichtung:
Magnetische Levitation: An der Dochtposition ist ein bewegliches Kunststoffstück angebracht.
Prinzip: Eine kleine Spule im Inneren wird mit Strom versorgt und erzeugt eine Magnetkraft, die dieses kleine Kunststoffteil ständig drückt und zieht.
Wirkung: In Kombination mit dem LED-Licht wirft dieses flackernde Kunststoffteil Schatten auf die Wand oder das Gehäuse, sodass es aussieht, als würde eine Flamme tanzen.


→ Die Magie der Reflexion und Brechung

Um das Licht weniger grell zu machen, verwenden die Designer elektronischer Kerzen spezielle mattierte Materialien auf der äußeren Schicht der „Flamme“ oder installieren einen Reflektor an der Basis des Dochtes. Dadurch wird das Licht weicher und gleichmäßiger und von der Seite ist die Lichtstreuung dem Abbrennen von echtem Kerzenwachs sehr ähnlich.


→ Intelligentes Timing und Fernbedienung

Viele flammenlose LED-Kerzen verfügen außerdem über eingebaute Sensorelemente. Einige Modelle verfügen beispielsweise über einen Infrarotempfänger, sodass Sie sie mithilfe einer Fernbedienung aus der Ferne beleuchten können. Einige Modelle verfügen sogar über einen Timer-Chip, der sich daran erinnert, wann Sie sie einschalten, und jeden Tag in der Dämmerung automatisch einschaltet und spät in der Nacht automatisch ausschaltet. Dieses „Gedächtnis“ wird vollständig durch vorprogrammierte elektronische Schaltkreise erreicht.


→Sicheres, versiegeltes Gehäuse

Da für die Verbrennung kein Sauerstoff benötigt wird, kann die gesamte innere Struktur dicht in eine Paraffin- oder Kunststoffhülle eingeschlossen werden. Das bedeutet, dass keine Heizkomponenten direkt exponiert sind und das Gehäuse auch nach längerem Betrieb nur leicht warm bleibt, was es ideal für den Einsatz in verschiedenen häuslichen Umgebungen macht.